„Gelsenkirchen – was wollen wir denn da!?“ ist die entsetzte Reaktion der Schülerinnen und Schüler aus dem Q1 Geografie-LK auf die Ankündigung der Exkursion ins Ruhrgebiet. Zugegeben – Gelsenkirchen ist nicht die schönste aller deutschen Städte, doch lässt sich der Wandel im Ruhrgebiet hier wunderbar nachvollziehen.

Wer hätte gedacht, dass sich auf dem Gelände des Wissenschaftsparks, wo die Exkursion beginnt und wo heute ein beeindruckendes 300 Meter langes Gebäude ganz aus Glas steht, damals ein Gussstahlwerk befand? Dass die Hügel im Skulptur- und Industriewald eigentlich Abraumhalden der Zeche Rheinelbe sind, die vor 50 Jahren den Betrieb einstellte? Das Erklimmen des höchsten Punktes der Halde (und für einige Sportliche) der sich darauf befindenden 10 Meter hohen Himmelstreppe wird mit einem grandiosen Blick über das gesamte Ruhrgebiet belohnt: Fördertürme über Fördertürme und eine von Halden geprägte Landschaft verdeutlichen, was das Ruhrgebiet damals ausmachte.

Bei unserem Stadtrundgang durch Gelsenkirchen-Ückendorf darf natürlich der Besuch einer Zechensiedlung genauso wenig fehlen wie die Besichtigung der Stadterneuerungsprojekte in der Bochumer Straße, die dazu beitragen sollen, dass dieses durch Abwanderung und Verfall geprägte Viertel wieder aufgewertet wird.

Insgesamt eine spannende Exkursion mit vielen Eindrücken!