20160323 Australien HP

Acht Stunden Zeitverschiebung, 16.462 km Entfernung – wie lebt es sich am anderen Ende der Welt? Im März verbrachten 22 Schülerinnen und Schüler vier Wochen In Down Under und lernten dort nicht nur den Alltag ihrer australischen Gastschüler und -familien kennen.

Ihre Erlebnisse hatten sie in einem Blog dokumentiert. Zurück in Münster berichtet Kiana Tellen (9e1) zusammenfassend von den Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler:

„Zwar ist der Austausch nun schon seit einigen Wochen vorbei, dennoch werden wir die Highlights dieser Reise nie mehr vergessen. 

Nach einer sehr langen Anreise begannen wir unsere vierwöchige Austauschfahrt in Canberra. Als Hauptstadt Australiens ist Canberra auf dem Reißbrett geplant worden, da sich zwei Metropolen, Sydney und Melbourne, um den Titel 'Hauptstadt' gestritten hatten.

 In Canberra wurden wir herzlich aufgenommen und hatten dort einen ersten Einblick in den australischen Schulalltag. Für uns (und natürlich besonders für die Jungs) war dies eine spezielle Erfahrung, denn wir waren an einer reinen Mädchenschule. Sofort fielen uns die ersten Unterschiede auf: die Mädchen trugen Schuluniformen und im Unterricht wurden viele moderne Medien eingesetzt.  

Nach diesem Einstieg in die australische Lebenswelt folgte schon das nächste Highlight: Port Macquarie. Dort wohnten wir in einem kleinen Hostel, konnten die Stadt erkunden und machten einen Ausflug in den Regenwald und ins Koalakrankenhaus.  

Leider hieß es schon nach wenigen Tagen Abschied nehmen, doch lange hielt die Trauer nicht an, denn unser nächstes Ziel war Sydney!

Dort verbrachten wir den ersten Tag damit, die Stadt ein wenig besser kennen zu lernen. Wir besuchten die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, wie z.B. das Opera House, die Harbour Bridge und den Botanischen Garten. Am nächsten Tag fuhren wir mit dem Zug in die „Blue Mountains“ und unternahmen dort eine Wanderung. Belohnt wurden die Anstrengungen mit einem spektakulären Blick auf das Tal und die Felsformation „Three Sisters“, was sehr beeindruckend war. Für immer in Erinnerung bleiben wird uns sicherlich „The Giant Stairway“, eine steile Treppe von ca. 1000 Stufen, die wir hinabgewandert sind. Diese Treppe schlägt definitiv alle Treppen unserer Schule um Längen.

Auch von Sydney mussten wir uns nach nur zwei Tagen verabschieden, doch hatten wir natürlich im Hinterkopf, dass wir wiederkommen werden. Nun hieß es erst einmal für uns: G'Day Lumen Christi!

Während unserer Zeit am „Lumen Christi Catholic College“ in Pambula (New South Wales) wurden wir nun langsam an den australischen Alltag herangeführt. Knapp zwei Wochen blieben wir in dem sympathischen Örtchen und erlebten den Alltag eines normalen australischen Teenagers und das „richtige“ australische Leben. Wir besuchten natürlich täglich die Schule. Zudem machten wir auch noch verschiedene Ausflüge, beispielsweise lernten wir eine kurze Strecke des „Bundian Way“ kennen. Der Weg ist als Teil der Wiedergutmachung gegenüber den australischen Ureinwohnern zu verstehen. Bei der Führung lernten wir auch vieles über die Traditionen und Lebensbedingungen der Aborigine früher und heute.

Doch so wie oft auf unserer Reise hieß es auch hier: Abschied nehmen und weiter ziehen!

Dieses Mal fiel es uns besonders schwer, denn die Herzlichkeit unserer australischen Partner und die tolle Atmosphäre an der gesamten Schule waren so einladend, dass viele von uns am liebsten da geblieben wären.

So kamen wir dann schon zu unserem letzten Stopp und feierten zeitgleich ein Wiedersehen. Wir waren zurück in Sydney und konnten dort unsere letzten Tage in Australien genießen. Dort besuchten wir „The Rocks“, den ersten Ankunftspunkt vieler Siedler in Australien, gingen Einkaufen und vieles mehr. 

Am letzten Tag in Sydney besuchten wir Manly Beach und verabschiedeten uns per Fähre von Sydney, bevor es abends zum letzen Mal Abschied nehmen hieß. Auf zum Sydney International Airport! 

Nun blicken wir mit einem lachenden und einem tränenden Augen zurück auf unsere Zeit am anderen Ende der Welt und blicken euphorisch nach vorne auf den Rückbesuch der Australier am Pascal-Gymnasium!“ 

W I C H T I G

IServ am Pascal-Gymnasium

Es ist soweit: Das pädagogische Netz am Pascal-Gymnasium wurde durch die Citeq erneuert. Dabei wurde nicht nur die Hardware, sondern auch die Software in der Schule ausgetauscht. Das System, das dann auf allen pädagogischen Computern installiert wird, nennt sich IServ.

WICHTIG: Die Vertretungspläne sind nur noch über IServ einsehbar! Entweder über die APP oder unter https://pascal.ms.de.

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EMail-Kommunikation mit dem Pascal-Gymnasium

Liebe Eltern, hiermit möchten wir Ihnen mitteilen, dass das Pascal-Gymnasium seit dem 2. Halbjahr des Schuljahres 2017/18 Elterninformationen, die nicht aus rechtlichen Gründen auf dem Postweg verschickt werden müssen, per Email versendet. Dazu gab es bereits einen Elternbrief, wir haben für Sie aber auch eine Möglichkeit eingerichtet, online Ihre Daten in diesem Formular anzugeben und somit Ihr Einverständnis zu erklären, dass wir Ihre Emaildresse für das Versenden dieser Elterninformationen nutzen dürfen.