„Fahrverbote für Autos in den Innenstädten“, „Abgas-manipulationen Deutscher Autohersteller“, „Fragwürdige Methoden der Autolobby“ - so lauten die Schlagzeilen in der Presse. Wem kann man noch trauen? Haben einfache Bürger noch eine Chance sich ein eigenes Bild vom Zustand ihrer Stadt zu machen? Im Projektkurs Physik „Pascal-Klima-Netzwerk“ wollen neun Schüler mit physikalisch-technischen Methoden Antworten auf diese Fragen suchen und finden.

Mit einem ganztägigen Workshop im Institut für Geoinformatik startete jetzt der erste Projektkurs Physik am Pascal-Gymnasium. Ziel ist der Aufbau eines eigenen Pascal-Klima-Netzwerks. Die Gruppe um Herrn Breitenstein (auf dem Bild oben 3. v. r) will dieses Netzwerk basierend auf der vom Institut für Geoinformatik entwickelten „senseBox“ aufbauen. Nach einer kurzen Einführung durfte jeder Teilnehmer seine eigene „senseBox“ zum Experimentieren mit nach Hause nehmen. Dr. Thomas Bartoschek (ganz links) und sein Team mit Felix Erdmann (2. v. r.) und Björn Guntermann (4. v. r.) werden das Projekt auch weiterhin fachkundig begleiten.

In dem Projektkurs spielen die neuen Möglichkeiten der Sensortechnik und Datenkommunikation eine entscheidende Rolle. Durch die Entwicklung von low-cost Sensoren in Kombination mit Mikrokontrollern und der Nutzung der vorhandenen digitalen Netztechnik gibt es neue Möglichkeiten durch eine Erhöhung der Messdichte von verschiedenen Umweltfaktoren einen Beitrag zu genaueren Aussagen in Bezug auf Klima, Umweltbelastungen und Verkehr zu leisten. Dabei sollen die Messdaten transparent erhoben werden und die Auswertungen für jeden Interessenten nachvollziehbar sein.

Ziel ist der Aufbau eines eigenen kleinen Netzwerks aus 10 Messstationen in der Stadt Münster. Dieses soll als Subnetz in das bereits bestehende Netzwerk „openSenseMap“ (https://opensensemap.org/) mit rund 90 Messstationen in Münster und Umgebung sowie mehr als 1300 Messstationen weltweit integriert werden. Das bietet nicht nur die Möglichkeit das gesamte Datennetzwerk zu verdichten, sondern auch die Messergebnisse der eigenen Stationen mit denen der schon bestehenden Stationen zu vergleichen.  

Neben den schon häufiger eingesetzten low-cost Feinstaubsensoren auf optophysikalischer Grundlagen sollen low-cost Sensoren für CO2 und NOx zum Einsatz kommen, mit denen es aktuell kaum Erfahrungen gibt. Durch die enge Kooperation mit dem Institut für Geoinformatik der WWU Münster können auch Vergleiche mit teuren Industriesensoren gemacht werden.

Jeweils 3 Schüler werden in einem Kleinteam 3 Messstationen aufbauen und in der Stadt installieren. Dabei soll jeder Schüler einen eigenen Bearbeitungsschwerpunkt wählen (z.B. Sensorfunktion, Programmierung, Netzwerktechnik, Datenmanagement). Jedes Kleinteam machte ein 14-tägiges Berufsorientierungspraktikum im Institut für Geoinformatik.

Bei den wöchentlichen Treffen aller 9 Schüler werden die Information unter den Teams ausgetauscht und gegenseitig Hilfen angeboten. Außerdem finden dabei Abstimmung über den Einsatz von bestimmten Sensoren, über bestimmte Messorte und über Details des Gesamtnetzes sowie der Präsentation im Internet statt. Mindestens eine gemeinsame Messstation (die 10. Messstation) wird an der Schule installiert.

Als MINT-EC-SCHULE erhält das Pascal-Gymnasium für das Projekt Fördermittel von Science on Stage Deutschland e.V. und vom VDE Rhein-Ruhr e.V.

W I C H T I G

Schulplaner ausverkauft

20180620 Schulplaner ausverkauft

Leider sind die Schulplaner für das neue Schuljahr 2018/2019 bereits restlos ausverkauft, eine Nachbestellung von Einzelexemplaren ist nicht möglich. Der Vorverkauf für das übernächste Schuljahr startet im Dezember, Informationen per Elternbrief folgen im Herbst.

Projektwoche 2018

Die Liste der verfügbaren Projekte kann hier angesehen werden.

IServ am Pascal-Gymnasium

Es ist soweit: Das pädagogische Netz am Pascal-Gymnasium wurde durch die Citeq erneuert. Dabei wurde nicht nur die Hardware, sondern auch die Software in der Schule ausgetauscht. Das System, das dann auf allen pädagogischen Computern installiert wird, nennt sich IServ.

Um das neue IServ-System von zu Hause, mobil oder in der Schule nutzen zu können, erhält jede Schülerin und jeder Schüler einen neuen Benutzernamen (Wichtig dabei: der Benutzername muss klein geschrieben werden!), aus dem erstens eine eigenständige (schulische) EMail-Adresse entsteht und mit dem sich zweitens die Schülerinnen und Schüler in das System in der Schule oder über die IServ-App einloggen können. Über das IServ-System wird in Zukunft auch der Online-Vertretungsplan des Pascal-Gymnasiums verfügbar sein.

Anmeldeseite: https://pascal.ms.de

Download der IServ-App: https://iserv.eu/downloads/app/

WICHTIG: Die Vertretungspläne sind nur noch über IServ einsehbar! Entweder über die APP oder unter https://pascal.ms.de.

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EMail-Kommunikation mit dem Pascal-Gymnasium

Liebe Eltern, hiermit möchten wir Ihnen mitteilen, dass das Pascal-Gymnasium seit dem 2. Halbjahr des Schuljahres 2017/18 Elterninformationen, die nicht aus rechtlichen Gründen auf dem Postweg verschickt werden müssen, per Email versendet. Dazu gab es bereits einen Elternbrief, wir haben für Sie aber auch eine Möglichkeit eingerichtet, online Ihre Daten in diesem Formular anzugeben und somit Ihr Einverständnis zu erklären, dass wir Ihre Emaildresse für das Versenden dieser Elterninformationen nutzen dürfen.