MINT-EC Camps sind ja generell schon eine coole Sache, aber dass, was ich vom 06.11. bis zum 10.11.17 in Essen/Duisburg erleben durfte, war schon wirklich etwas Besonderes. Ein Bericht von Larissa Antepohl aus der Q2:

Wir haben uns Montag Mittag an der Zeche Zollverein in Essen getroffen und dort eine umfangreiche Führung durch alle Institutionen bekommen. Das Hauptaugenmerk lag auf der Kohleförderung und der Koksherstellung, denn Koks ist ein Grundstoff für die Stahlherstellung.Die Zeche ist zwar schon länger nicht mehr in Betrieb, aber dennoch eindrucksvoll. Gerade die enorme Größe des Geländes und der Maschinen sind beeindruckend.

Am Dienstag gab es dann eine Führung durch die Thyssen-Krupp-Werke. Wir haben den Hochofen besichtigt und konnten uns das flüssige Eisen aus nächster Nähe angucken. Die Abwärme war auch noch mehrere Meter entfernt zu spüren, denn flüssiges Eisen hat eine Temperatur von ca.1500°C. Es war sehr beeindruckend die Ausmaße aus der Nähe zu sehen.

Nach einem, von Thyssen-Krupp spendierten, Mittagessen in der Kantine ging es dann mit dem Shuttlebus nach Bochum, wo uns Thyssen-Krupp den Besuch eines EscapeRooms spendiert hat. In Kleingruppen aufgeteilt wurden wir in verschiedene Räume gebracht und mussten dort Rätsel lösen.

Es hat wirklich Spaß gemacht und wir sind in den Kleingruppen gut zusammengewachsen. Die Stimmung in der gesamten Gruppe war gut, wir hatten gleiche Interessen und haben während des abendlichen Plenums auch oft gemeinschaftsstärkende Spiele gespielt. Wir haben uns alle sehr gut verstanden.

Am Mittwoch waren wir dann in der Uni. Dort haben wir wieder in gemischten Kleingruppen verschiedene Stationen durchlaufen. Wir haben Zink oxidiert, Eisen geschmolzen, uns Stahl unter dem Rasterelektronenmikroskop angeguckt und ein Siegel aus Aluminium gegossen.

Am Abend sind wir zum Landschaftspark Nord gefahren. Der Landschaftspark Nord ist ein stillgelegtes Stahlwerk und wird nun als Kunstprojekt genutzt. Alles ist bunt beleuchtet und man kann auf den Hochofen hinauf steigen. Wir haben dort wieder in neu gemischten Kleingruppen eine Geocashing-Ralley gemacht.

Am Donnerstag ging es dann zum zweitgrößten Stahlwerk in Duisburg, zu Krupp-Mannesmann. Dort wurden wir in Dreiergruppen von Azubis durch deren jeweiligen Arbeitsbereich geführt. Ich war in der Stahlverarbeitung. Das flüssige Eisen wird dort zu Stahl weiterverarbeitet und anschließend geformt.

Die Führung war sehr eindrucksvoll, da die Azubis direkt dort arbeiten und alle dort kannten. Dadurch konnten wir sehr nah an das Geschehen heran und es war noch spannender als bei Thyssen-Krupp.

Am Freitag waren wir am Mannesmann-Gymnasium, das das Camp organisiert hat und haben dort unsere Präsentationen vorbereitet und gehalten. Am Ende jedes MINT-Camps mussten Vorträge gehalten werden. Auch hier waren die Themenbereiche sehr vielfältig.

Über die Woche sind wir alle sehr nah zusammengewachsen und der Abschied fiel uns allen sichtlich schwer. Es war ein tolles und spannendes Camp, das echt viel Spaß gemacht hat und ich habe viele nette Menschen getroffen und neue Freundschaften geschlossen.

 

W I C H T I G

EMail-Kommunikation mit dem Pascal-Gymnasium

Liebe Eltern, hiermit möchten wir Ihnen mitteilen, dass das Pascal-Gymnasium voraussichtlich ab dem 2. Halbjahr des Schuljahres 2017/18 Elterninformationen, die nicht aus rechtlichen Gründen auf dem Postweg verschickt werden müssen, per Email zusenden wird. Dazu gab es bereits einen Elternbrief, nun haben wir auch eine Möglichkeit eingerichtet, online Ihre Daten in diesem Formular anzugeben und somit Ihr Einverständnis zu erklären, dass wir Ihre Emaildresse für das Versenden dieser Elterninformationen nutzen dürfen.