PANDA ist nicht nur eine schwarz-weiße Bärenrasse aus Asien, sondern auch der Name des Großexperiments „AntiProton ANnihilations at Darmstadt“, an dem das Institut für Kernphysik der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) beteiligt ist. Dies und mehr erfuhren die 64 Schülerinnen und Schüler der Klasse 9 bei ihrem Besuch im Institut für Kernphysik. Der Besuch ist Teil des Projekts „Radioaktivität hautnah erleben“, das von der Rütgersstiftung finanziell gefördert wird.

Dabei begaben sich die Schülerinnen und Schüler in der Schule und zuhause auf die Suche nach subatomaren Teilchen und wurden im Wohnzimmer und im Klassenraum, im Dünger für den Garten und Diätsalz sowie in normalen Luftballons fündig. Gemessen wurde mit Strahlungssensoren, die sie an ihre eigenen grafikfähigen Taschenrechner anschließen konnten. So wurden Messungen und Auswertungen auch außerhalb der Schule möglich. Mit Hilfe von selbst gebauten Nebelkammern des Netzwerks Teilchenwelt konnte die Strahlung sogar sichtbar gemacht werden. Als Ergebnisse ihrer eigenen Forschungen lieferten die Schülerinnen und Schüler Poster und Video-Clips ab.

Der Besuch bei den Teilchenphysikern rundete das umfangreiche Programm ab und lieferte gigantische Einblicke in die aktuelle Forschung auf diesem Gebiet. So erläuterte PD Dr. Christian Klein-Bösing, wie er mit Hilfe des ALICE-Experiments versucht, hinter den optischen Vorhang auf die ersten Sekunden nach dem Urknall zu schauen. Beim anschließenden Rundgang durch die Labore stellten Doktoranden und Studenten äußerst engagiert nicht nur PANDA, sondern auch ICECUBE, COSY und ANKE vor. Das sind Experimente, die so groß sind, dass immer nur Teilkomponenten in Münster erdacht, aufgebaut und studiert werden können, bevor sie andernorts in die Bestimmungsanlage eingebaut werden. Allein der Prototyp für die Erzeugung eines dünnen Protonenstrahls füllt insgesamt drei Räume auf zwei Etagen des Institutsgebäudes. Das Institut für Kernphysik der WWU-Münster bietet seit einigen Jahren Netzwerk Teilchenwelt Masterclasses an.

Wir danken dem Institut für Kernphysik, dem Netzwerk Teilchenwelt und der Rütgersstiftung für die Unterstützung.

W I C H T I G

IServ am Pascal-Gymnasium

Es ist soweit: Das pädagogische Netz am Pascal-Gymnasium wurde durch die Citeq erneuert. Dabei wurde nicht nur die Hardware, sondern auch die Software in der Schule ausgetauscht. Das System, das dann auf allen pädagogischen Computern installiert wird, nennt sich IServ.

WICHTIG: Die Vertretungspläne sind nur noch über IServ einsehbar! Entweder über die APP oder unter https://pascal.ms.de.

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EMail-Kommunikation mit dem Pascal-Gymnasium

Liebe Eltern, hiermit möchten wir Ihnen mitteilen, dass das Pascal-Gymnasium seit dem 2. Halbjahr des Schuljahres 2017/18 Elterninformationen, die nicht aus rechtlichen Gründen auf dem Postweg verschickt werden müssen, per Email versendet. Dazu gab es bereits einen Elternbrief, wir haben für Sie aber auch eine Möglichkeit eingerichtet, online Ihre Daten in diesem Formular anzugeben und somit Ihr Einverständnis zu erklären, dass wir Ihre Emaildresse für das Versenden dieser Elterninformationen nutzen dürfen.