18 Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland kamen im September für vier Tage nach Halle an der Saale, wo sich alles um die sogenannten Materialwissenschaften drehte. Unter ihnen war auch Nils Laarmann-Quante aus der EF (auf dem Bild o.r.).

Für ihn und die anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer begann das MINT-EC-Camp mit einer spannenden und unterhaltsamen Führung im Salinenmuseum und der Innenstadt von Halle.

Der erste Workshoptag stand dann aber ganz im Zeichen der Wissenschaft, wie Nils berichtet: „In der Schweißtechnischen Lehr- und Versuchsanstalt (SLV) hörten wir morgens zuerst einen allgemeinen Vortrag über die Aufgaben der SLV, zu denen auch die Zerstörungsfreie Prüfungen (ZfP) gehört. In drei verschiedenen Workshops lernten wir die verschiedenen Möglichkeiten kennen, eine Scheißnaht zu prüfen: Sichtprüfung (VT), Farbeindringprüfung (PT), Magnetpulverprüfung (MT), Ultraschall (UT) und Röntgen (RT). Man benutzt zerstörungsfreie Prüfungsmethoden immer dann, wenn man die zu testenden Gegenstände oder Produktionslinien bei der Prüfung nicht beschädigen möchte.

Als nächstes lernten wir die Spektralanalyse kennen, mit der man die chemische Zusammensetzung von Stoffen erkennen kann. In der Schweißmetallurgie erfuhren wir am Beispiel von Brücken, wie Korrosionsanalyse funktioniert und dass neugebaute Brücken 100 Jahre halten müssen.“

Außerdem waren die Workshop-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer zu Gast im Fraunhofer Institut IMWS, wo sie Vieles über die Arbeitsfelder des IMWS und weitere, nicht von der SLV angewandte Prüfmethoden und Mikroskopierverfahren erfuhren. Nils zeigt sich besonders von den hochwertigen Geräten beeindruckt: „Unser Guide zeigte uns als Erstes ein Rasterelektronenmikroskop im Wert von 600.000 €, das wir auch selbst steuern durften. Dieses hat eine Auflösung von 1,2 nm, allerdings in Schwarz-Weiß, welches ein typisches Merkmal dieser Art von Mikroskopen ist. Außerdem haben wir noch ein Transmissionselektronenmikroskop mit einer beeindruckenden Auflösung von 0,08 nm im Wert von 3,5 Mio. € gesehen. Zusätzlich haben wir uns auch eine moderne Laser Microcutting Maschine angesehen, die in kürzester Zeit 3 mm große Halterplatten für Präparate herstellen konnte. Mit einem fokussierten Ionenschaltermikroskop konnte man diese Halter bis auf wenige Pikometer dünn herstellen.“

Am letzten Tag des Camps konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei einem Abschlussvortrag des TÜV Rheinlands zur Werkstoffprüfung im Georg-Cantor-Gymnasium das Gelernte noch einmal unter einem anderen Blickwinkel betrachten.

 „Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir das MINT-EC-Camp sehr gut gefallen hat“, so Nils’ Resumee. „Das Rasterelektronenmikroskop hat mir besonders viel Spaß gemacht, da wir es selber bedienen durften. Ich würde gerne im nächsten Jahr zu einem weiteren MINT-EC-Camp fahren.“

 

Gruppenfoto: ©MINT-EC

W I C H T I G

Jukebox – Konzerte der Chanson-AG des Pascal-Gymnasiums

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Einladung zur SV-Unterstufenparty

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EMail-Kommunikation mit dem Pascal-Gymnasium

Liebe Eltern, hiermit möchten wir Ihnen mitteilen, dass das Pascal-Gymnasium voraussichtlich ab dem 2. Halbjahr des Schuljahres 2017/18 Elterninformationen, die nicht aus rechtlichen Gründen auf dem Postweg verschickt werden müssen, per Email zusenden wird. Dazu gab es bereits einen Elternbrief, nun haben wir auch eine Möglichkeit eingerichtet, online Ihre Daten in diesem Formular anzugeben und somit Ihr Einverständnis zu erklären, dass wir Ihre Emaildresse für das Versenden dieser Elterninformationen nutzen dürfen.