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Die meisten der jüngeren Sängerinnen und Sänger der Chanson AG kannten sie vor Probenbeginn wohl bestenfalls aus Filmen: Die gute alte Jukebox. Ein paar Groschen kostete es früher, als Internet und Smartphone, Streamingdienste und Playlists noch Zukunftsmusik waren, im Lokal um die Ecke am großen Musikautomaten das aktuelle Lieblingslied auszuwählen und abspielen zu lassen. Und da auch Musikgeschmäcker verschieden sind, war im Laufe des Abends eine bunte Mischung aus der Jukebox zu hören.

Diesen Zauber der „guten alten Zeit“ ließ nun gestern Abend bei der Premiere in der gut besetzten Aula des Pascal-Gymnasiums die Chanson AG wiederaufleben und nahm das Publikum zu den Klängen von Claude François’ „Cette année-là“ mit auf die diesjährige musikalische Zeitreise.

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Die erste Station bildeten dabei die Achtziger: Mit Unterstützung des Chores gab Jasmin Hakenes „Elle, elle l’a“ (France Gall / Kate Ryan) zum Besten, Bastian Everding übernahm die Solopartien in Alphavilles „Forever Young“, und Franziska Eiweleit besang mit Lucio Dallas Hymne „Caruso“ die letzte Liebe des großen italienischen Tenors Enrico Caruso.

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Die nächste Münze warf die Chanson AG für Lieder der Sechziger ein: Elisa Leuer und der Chor traten mit „Poupée de cire“ in die Fußstapfen von France Gall, die mit diesem Lied 1965 den ESC für Luxemburg gewann. Mit „Je t’aime moi non plus“ (Serge Gainsbourg) aus dem Jahr 1969 folgte eines der wohl bekanntesten französischen Liebeslieder. Jean-Claude Séférian schlug mit „Inch’allah“ nachdenklichere Töne an: Salvatore Adamo hatte es 1967 anlässlich des Sechs-Tage-Krieges verfasst.

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Aus den 2000er war die Jukebox-Auswahl des Chores auf „L’envie d’aimer“ (Pascal Obispo) gefallen, bei dem Denise Schwarzmaier und Hanna Vedder die Solopartien übernahmen, es folgte Lara Ostrop mit „The Scientist“ (Coldplay), der Chor trug mit „Je suis un homme“ von Zazie die Sorgen über die Zukunft der Menschheit vor.

Bereits in den Siebzigern hatte John Lennon seine eigene Vision von der Zukunft der Menschheit in „Imagine“ verewigt: Jana Weber interpretierte seine Utopie von einer besseren Welt ohne Unterschiede auf berührende Art und Weise. Einen Kontrapunkt dazu bildete die „Bohemian Rhapsody“ von Queen, die der Chor mit mehreren Solisten in eindrucksvoller Dynamik präsentierte.

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Aus den Siebzigern ging die Zeitreise in längst vergangene Jahrhunderte zurück: Der Chor entführte das Publikum mit „Greensleeves“ ins England des 16. Jahrhunderts, um dann mit „Va, pensiero“, dem Gefangenenchor aus Giuseppe Verdis „Nabucco“, eindrucksvoll dem Leid unterdrückter Völker eine Stimme zu verleihen.

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Die folgenden drei Lieder stammte aus diesem Jahrzehnt: Eleanor Nottberg überzeugte mit Hoziers „Take me to church“, Elena Garcias mit „Avenir“ von Louane, beide wurden dabei stimmkräftig vom Chor unterstützt. Auch eine Chanson von Zaz durfte nicht fehlen: Lara Ostrop und Elena Garcias trugen „Eblouie par la nuit“ im Duett vor.

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Das letzte besuchte Jahrzehnt stellten die Neunziger dar: Lioba Dransfeld stimmte mit Chor den Ohrwurm „Désenchantée“ von Mylène Farmer an, Hervé Garcias begeisterte mit Michael Jacksons „Earth Song“, an die deutsche Wiedervereinigung erinnerte der Chor mit „Wind of Change“ (The Scorpions).

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Den Abschluss des gelungenen Abends bildete „Je joue de la musique“ (Calogero), bei dem außer dem Chor auch Hervé Garcias und Jean-Claude-Séférian das Publikum noch einmal begeisterten. Stehende Ovationen waren der Lohn für die beeindruckenden Leistungen der Chanson AG – die prompt noch zwei Münzen für Zugaben spendierte: Mit „Irgendwie irgendwo irgendwann“ und „Hey Jude“ verabschiedeten sie sich von der Bühne.

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Wer jetzt neugierig auf das Konzert geworden ist, hat noch an drei weiteren Terminen (die Mittwochsvorstellung ist bereits ausverkauft) die Gelegenheit, sich selbst von dem Programm zu überzeugen.

W I C H T I G

Einladung zum Weihnachtskonzert

Weihnachtskonzert 2018

Das Weihnachtskonzert am Pascal-Gymnasium findet in diesem Jahr am Donnerstag (13.12.2018) um 18:00 Uhr in der Aula statt. Wir freuen uns auf Ihr zahlreiches Erscheinen!

 

Sportmotorischer Test für die NRW-Sportschule

Sehr geehrte Eltern,

am kommenden Samstag (15.12.) sind Viertklässler aus Münster und Umgebung zu einem sportmotorischen Test in die Sporthalle der Gesamtschule Münster-Mitte an der Jüdefelder Straße eingeladen.

Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang, dass das Absolvieren des sportmotorischen Tests - ob erfolgreich oder nicht - keine Voraussetzung für eine Anmeldung am Pascal-Gymnasium darstellt. Allein für eine Aufnahme in die sportliche Förderung durch die NRW-Sportschule ist das Ergebnis des sportmotorischen Tests von Belang.

Eine Anmeldung am Pascal-Gymnasium Münster zur Jahrgangsstufe 5 kann unabhängig von der NRW-Sportschule erfolgen.

Für die Aufnahme am Pascal-Gymnasium gelten - wie an allen anderen Gymnasien in Münster – bei einem Anmeldeüberhang, den es seit mehr als 20 Jahren am Pascal-Gymnasium nicht gegeben hat, die üblichen Kriterien des Auswahlverfahrens. Dieses Auswahlverfahren durchlaufen alle Schülerinnen und Schüler, die am Pascal-Gymnasium angemeldet werden, auch wenn sie den Sportmotorischen Test NRW bestanden haben.

Die Anmeldung im Bereich der NRW-Sportschule ist vom Fremdsprachenprofil unabhängig, da alle Schülerinnen und Schüler nach erfolgter Aufnahme und entsprechender Beratung ein Fremdsprachenprofil wählen. Dabei muss entweder Französisch oder Englisch als Schwerpunktfremdsprache gewählt werden.

Ein Infoschreiben des Schulamtes der Stadt Münster können Sie hier downloaden...

Logo2 NRWSportschule

Weitere Infos zum sportmotorischen Test finden Sie auf den Seiten des Sportamtes (https://www.stadt-muenster.de/sportamt/startseite.html).

 

Betriebspraktikum der 9er - Dateneingabe

Bitte folgt diesem Link zur Eingabe der Daten!